Schuljahr 2026/2027

Auf den Spuren der Hobbyarchäologie – die Klasse 5c im Plastikpark


Wie arbeiten eigentlich Hobbyarchäologen? Und wie fühlt es sich an, selbst auf die Suche nach verborgenen Schätzen zu gehen? Diesen Fragen konnte die Klasse 5c heute im Geschichtsunterricht ganz praktisch nachgehen.
Dafür ging es gemeinsam in den Plastikpark. Ausgestattet mit zwei Metalldetektoren, einem Pinpointer, einer Schaufel und einer Bürste konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, wie eine solche Suche abläuft. Im Vorfeld waren 20 Münzen im Sand versteckt worden, die es nun aufzuspüren galt. Mit großer Neugier und Begeisterung machten sich die Schülerinnen und Schüler ans Werk. Abwechselnd durchsuchten sie den Sand mit den Metalldetektoren. Sobald ein Signal ertönte, wurde es spannend: Mit dem Pinpointer konnte die Fundstelle genauer eingegrenzt werden, bevor vorsichtig mit der Schaufel gegraben wurde. Anschließend kam die Bürste zum Einsatz, um mögliche Fundstücke behutsam freizulegen. Neben dem praktischen Umgang mit den Geräten konnten die Kinder dabei ganz nebenbei wichtige Erfahrungen sammeln: genaues Beobachten, sorgfältiges Arbeiten, Geduld und gemeinsames Problemlösen waren gefragt. Die Schülerinnen und Schüler konnten unmittelbar erleben, dass archäologische Arbeit nicht nur aus dem Finden von Gegenständen besteht, sondern auch aus systematischem Suchen und vorsichtigem Freilegen.
Nach rund 90 Minuten konnte die Klasse eine beeindruckende Bilanz ziehen: Insgesamt wurden 17 der 20 vorbereiteten Münzen gefunden. Zusätzlich kamen fünf Kronkorken und ein Aluminiumstäbchen zum Vorschein. Besonders interessant war jedoch, dass die Kinder darüber hinaus noch weitere Münzen entdeckten, die nicht im Vorfeld vergraben worden waren: eine 2-Euro-Münze, eine 1-Cent-Münze, eine 2-Cent-Münze und eine 5-Cent-Münze. Damit wurde die Suche zu einer kleinen Überraschungsexpedition, bei der nicht nur die vorbereiteten „Schätze", sondern auch tatsächlich unbekannte Fundstücke entdeckt werden konnten.

Die praktische Unterrichtsstunde bot der Klasse 5c somit eine abwechslungsreiche Möglichkeit, historische Arbeit einmal selbst auszuprobieren. Mit viel Freude, Entdeckergeist und Teamarbeit konnten die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie spannend es sein kann, verborgenen Dingen auf die Spur zu kommen.

Die Klassenfahrten der 5. Klassen

Ein echtes Team: Die Kennenlernfahrt der 5b


Den Schulalltag für ein paar Tage hinter sich lassen und als Gemeinschaft zusammenwachsen - das stand für die Klasse 5b bei ihrer Kennenlernfahrt zum Wünscher Landhof im Mittelpunkt. Direkt nach der Anreise startete die Reise mit einer spannenden Geocaching-Tour durch die Natur. Zurück auf dem Hof erwarteten die Kinder leckeres Essen und ein gemütlicher Abend mit Grillen und Knüppelkuchen. Der nächste Tag brachte jede Menge Abwechslung: Vormittags wurde es in der Schuhmacherwerkstatt handwerklich, während beim Brotbacken und Butterschütteln selbst Hand angelegt wurde. Gut gestärkt nach dem Mittagessen brach die Klasse zum absoluten Highlight auf - dem Ausflug zum Geiseltalsee. Dort war beim gemeinsamen Floßbau echter Zusammenhalt und Teamwork gefragt. Zwar zeigte sich das Herbstwetter von seiner frischen Seite und machte den Rückweg zu einer spannenden Entdeckungswanderung, doch die Gruppe hat jede Herausforderung mit Bravour gemeistert. Auch ein paar kleine Erkältungswellen konnten die gute Stimmung nicht trüben. Am Ende zieht die Klasse ein wunderbares Fazit: Die gemeinsame Zeit hat neue Freundschaften entstehen lassen und gezeigt, dass die 5b ein richtig starkes Team ist!

🚌 5a on Tour: 9,5 von 10 Sternen! Sonne, Abenteuer, Teamwork und ganz viel Spaß


– die 5a hatte auf dem Wünscher Landhof einiges zu erleben! Bei bestem Wetter – trotz Herbst – startete unsere Kennenlernfahrt am Montag Richtung Wünscher Landhof. Zum Auftakt ging es direkt auf Geocaching-Tour. Danach wurde der Hof unsicher gemacht: Bobby Cars wurden ausgefahren, auf dem Spielplatz getobt und beim kleinen Fußballturnier um Tore und Ruhm gekämpft. ⚽ Dienstag wurde es dann richtig spannend: Wir schüttelten selbst Butter, backten Brot und ließen es uns anschließend natürlich schmecken. Außerdem durften wir einem echten Schuhmacher über die Schulter schauen und erfahren, wie Schuhe früher hergestellt wurden. Besonders beeindruckend: Einige der Schuhe waren tatsächlich schon rund 80 Jahre alt! Das Highlight wartete aber noch am Geiseltalsee: Gemeinsam wurde ein Floß gebaut – und anschließend natürlich auch ausprobiert. Bei den warmen Temperaturen durfte dabei auch eine kleine Abkühlung im Wasser nicht fehlen. Danach stand noch eine längere Wanderung zurück auf dem Programm. Trotz müder Beine hielten alle richtig gut durch! Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Grill- und Lagerfeuerabend, bei dem wir die letzten zwei aufregenden Tage noch einmal gemütlich ausklingen ließen. Unser Fazit? 9,5 von 10 Sternen! ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐✨ Eine abwechslungsreiche, lustige und manchmal auch ganz schön aufregende Kennenlernfahrt, bei der wir uns als Klasse noch besser kennengelernt haben. 5a – das war eine richtig gute Zeit!

Kennenlernfahrt der Klasse 5c zum Wünscher Landhof


Gemeinsam neue Erfahrungen sammeln, die Mitschüler besser kennenlernen und den Schulalltag für einige Tage hinter sich lassen – das stand bei der Kennenlernfahrt der Klasse 5c zum Wünscher Landhof im Mittelpunkt. Nach der Anreise startete der Aufenthalt mit einer Geocaching-Tour durch die Natur. Ein besonderer Höhepunkt war das Brotbacken. Die Schüler konnten den gesamten Prozess miterleben und selbst mit anpacken. Vom Vorbereiten des Teigs bis zum fertigen Brot war dabei Geduld und sorgfältiges Arbeiten gefragt. Besonders groß war die Freude über das eigene Ergebnis: Die selbst gebackenen Brote wurden später stolz den Eltern präsentiert und waren damit eine schöne Erinnerung an die gemeinsame Zeit auf dem Landhof. Auch in der Schuhmacherwerkstatt konnten die Schüler ein weiteres Handwerk kennenlernen. Bei der anschließenden Domino-Challenge war Teamarbeit gefragt. In vier Gruppen entstanden aus Dominosteinen verschiedene Bilder. Die Aufgabe erwies sich als herausfordernd und erforderte Geduld, Zusammenarbeit und einen guten Umgang mit Rückschlägen. Neben dem abwechslungsreichen Programm blieb ausreichend Zeit für verschiedene Freizeitangebote. Diese wurden ebenso positiv aufgenommen wie die gemeinsamen Abende. Bei einem Kinoabend mit „Madagascar 2“ wurde viel gelacht. Am letzten Abend sorgten zunächst Stockbrot und anschließend eine gemeinsame Party für einen gelungenen Abschluss der Fahrt. Die Kennenlernfahrt bot somit eine gelungene Mischung aus praktischen Erfahrungen, gemeinschaftlichen Herausforderungen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Besonders das gemeinsame Arbeiten beim Brotbacken und die anschließende Präsentation der eigenen Brote machten den Aufenthalt für die Klasse zu einem besonderen Erlebnis.

Ein Fest der Kulturen: Unsere DaZ-Gruppen beim Interkulturellen Picknick


Am Samstag, dem 26. September, wurde der Plastikpark in Leuna zu einem Treffpunkt der Kulturen. Im Rahmen der Interkulturellen Woche fand dort das Interkulturelle Picknick statt – mit Musik, Gesprächen, Begegnungen und natürlich vielen kulinarischen Entdeckungen.

Auf Einladung der Partnerschaft für Demokratie beteiligten sich auch Schülerinnen und Schüler unserer DaZ-Gruppen aktiv an der Veranstaltung. Dabei waren sie nicht nur Gäste, sondern gestalteten das Picknick selbst mit. Sie bereiteten typische Speisen aus ihren Herkunftsländern zu und präsentierten sie an unserem liebevoll gedeckten Stand. Die Besucherinnen und Besucher konnten kosten, nach Rezepten fragen und dabei ganz nebenbei erfahren, wie unterschiedlich – und zugleich verbindend – Esskulturen sein können.

So wurde aus unserem Stand schnell ein kleiner internationaler Treffpunkt: Hier wurde probiert, erzählt, gelacht und über Zutaten diskutiert. Manchmal braucht es eben keinen langen Vortrag über Vielfalt – ein Teller mit etwas Unbekanntem darauf reicht schon, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Auch auf der Musikbühne waren unsere Schülerinnen und Schüler vertreten. Samir aus der Klasse 10c und Sachar aus der Klasse 6c präsentierten dort ihr musikalisches Talent und sorgten mit ihren Auftritten für besondere Momente.

Das Interkulturelle Picknick zeigte auf sehr lebendige Weise, was Begegnung bedeuten kann: miteinander essen, einander zuhören, Musik teilen und neugierig auf das sein, was andere Menschen mitbringen. Unsere DaZ-Schülerinnen und -Schüler haben dazu einen wichtigen Beitrag geleistet – mit Engagement, Kreativität und einer großen Portion Gastfreundschaft.

Die erste Ausgabe der "Bebel News" für das Schuljahr 26/27 ist da!

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Ein Tag in Potsdam – unterwegs mit unserer DaZ-Gruppe

08.09.2026. Heute tauschte unsere DaZ-Gruppe das Klassenzimmer gegen einen ganzen Tag in Potsdam. Gemeinsam wollten wir die Stadt entdecken, neue Orte kennenlernen und Deutsch einmal außerhalb der Schule erleben.

Unser Tag begann im Park Sanssouci. Bei schönem Spätsommerwetter spazierten wir durch die weitläufige Parkanlage mit ihren Terrassen, Brunnen und dem berühmten Schloss. Schon der Name passte zu unserem Ausflug: „Sanssouci" bedeutet auf Französisch „ohne Sorge".

Unterwegs begegneten uns immer wieder kleine Geschichten aus der Vergangenheit. Besonders interessant war die Geschichte vom „Kartoffelkönig" Friedrich II. Er förderte den Kartoffelanbau in Preußen. Bis heute legen Besucher deshalb Kartoffeln auf sein Grab in Sanssouci.

Auch an der Historischen Mühle hörten wir eine ungewöhnliche Geschichte. Der König soll sich über das Klappern der Mühle geärgert haben. Doch der Müller ließ sich nicht einschüchtern und berief sich auf sein Recht. Eine schöne Erinnerung daran, dass auch ein König nicht einfach alles bestimmen kann.

Ganz entkommen konnten wir der Schule in Potsdam allerdings nicht. Preußen spielte nämlich auch für die Entwicklung des Schulwesens eine wichtige Rolle. Schon 1717 führte Friedrich Wilhelm I. die allgemeine Schulpflicht ein, und unter Friedrich II. wurde das Schulwesen weiter geregelt. Kinder sollten lesen, schreiben und rechnen lernen. Ordnung, Disziplin und regelmäßiger Schulbesuch gehörten natürlich auch dazu. Einige Dinge ändern sich eben langsamer als andere. So führte uns unser Ausflug zwar aus dem Klassenzimmer – die Geschichte der Schule holte uns in Potsdam trotzdem wieder ein.

Nach Sanssouci führte unser Weg weiter durch Potsdam. Wir erkundeten die Innenstadt und schließlich das Holländische Viertel. Mit seinen roten Backsteinhäusern, kleinen Straßen, Geschäften und Cafés hat dieser Teil der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre.

An diesem Tag ging es aber vor allem darum, gemeinsam unterwegs zu sein und eine neue Stadt zu erleben. Wir liefen viele Kilometer, orientierten uns in einer fremden Umgebung, entdeckten Neues und hatten viel Zeit, miteinander zu sprechen.

Für unsere DaZ-Gruppe war der Ausflug gleichzeitig Lernen außerhalb des Klassenzimmers. Deutsch begegnete uns überall: am Bahnhof, auf Schildern, in der Stadt und in Gesprächen. Sprache wurde so nicht zur Schulaufgabe, sondern zu einem ganz normalen Teil unseres gemeinsamen Tages.

Am Abend ging es mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Hause. Nach einem langen Tag in Potsdam zeigte sich einmal mehr: Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt – manchmal muss man dafür einfach losfahren.


DaZ-Gruppe entdeckt Dresden


01.09.2026. Heute hieß es für unsere DaZ-Gruppe: Raus aus dem Klassenzimmer und Dresden entdecken!


Vom Hauptbahnhof aus erkundeten wir die Stadt zu Fuß. Unsere Tour führte uns durch die historische Altstadt mit Frauenkirche, Brühlscher Terrasse, Fürstenzug, Residenzschloss, Semperoper und Zwinger. Dabei gab es viel zu entdecken, spannende Geschichten zu hören und natürlich zahlreiche Gelegenheiten, Deutsch außerhalb des Klassenzimmers zu erleben.


Über die Augustusbrücke ging es anschließend auf die andere Seite der Elbe und weiter in die Dresdner Neustadt. Hier zeigte sich die Stadt plötzlich von einer ganz anderen Seite: bunt, kreativ und lebendig. Besonders beeindruckend waren die fantasievollen Höfe der Kunsthofpassage.


Ein weiterer Höhepunkt war Pfunds Molkerei mit ihren außergewöhnlichen, handbemalten Fliesen. Nach vielen Kilometern zu Fuß, zahlreichen Fotos und jeder Menge neuer Eindrücke machten wir uns schließlich wieder auf den Weg nach Hause.


Der Tag zeigte uns: Deutsch lernt man nicht nur aus Büchern – manchmal ist eine ganze Stadt das beste Klassenzimmer.


Dresden, es war schön!

START 5 – Gemeinsam ankommen, gemeinsam wachsen

Auch in der zweiten Schulwoche stand für unsere neuen 5. Klassen noch nicht einfach „normaler Unterricht“ auf dem Stundenplan. Unser Übergangskonzept START 5 ging in die nächste Runde – denn Ankommen an einer neuen Schule braucht Zeit, gemeinsame Erlebnisse und vor allem Beziehungen.

In dieser Woche wechselten sich Kennenlerntage im Jugendfreizeitzentrum, Anti-Aggressionstraining und intensive Klassenleitertage ab. Jede Klasse bekam dabei bewusst Zeit für sich: zum Kennenlernen, für gemeinsame Herausforderungen und dafür, Schritt für Schritt zu einer echten Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen.

Den gemeinsamen Abschluss bildete unser Teamtag am Mondsee. Hier standen noch einmal Bewegung, Spaß, Vertrauen und das Miteinander aller drei 5. Klassen im Mittelpunkt.

Damit endeten zwei intensive START-5-Wochen. Zwei Wochen, in denen es nicht zuerst um Noten, Hausaufgaben oder Fachunterricht ging, sondern um etwas, das für uns die Grundlage von allem anderen ist: ankommen, sich sicher fühlen, Beziehungen aufbauen und seinen Platz in der neuen Schule finden.

Jetzt kann der Schulalltag beginnen.

START 5 – Die erste Woche ist geschafft!

Unsere neuen Fünftklässler haben ihre erste Schulwoche an der Sekundarschule „August Bebel“ erfolgreich gemeistert – und dabei schon einiges erlebt.

Los ging es mit einem gemeinsamen Kennenlernen auf dem Schulhof. Bei verschiedenen Teamaktionen – vom Kekswettessen bis zu kleinen Herausforderungen – konnten erste Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen werden.

Auch außerhalb der Schule warteten besondere Erlebnisse: Ein abwechslungsreicher Tag im Plastikpark mit dem „Ministerium für Abenteuer“ sorgte für jede Menge Spaß, bevor es beim Klettern im NOVA hoch hinausging. Hier waren Mut, gegenseitige Unterstützung und Vertrauen gefragt.

Am Donnerstag glühten dann vor allem bei den Lehrkräften die Köpfe: Auf Grundlage der Beobachtungen und Erfahrungen der ersten Tage wurden die neuen Klassen zusammengestellt. Am Freitag fand schließlich der erste gemeinsame Klassenleitungstag statt – Zeit, um sich als neue Klasse noch besser kennenzulernen und gemeinsam in den Schulalltag zu starten.

Den perfekten Abschluss der ersten Schulwoche bildete unser Elterngrillen mit Hotdogs. In entspannter Atmosphäre konnten sich Kinder, Eltern und Klassenleitungen begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.

Damit ist die erste Etappe von START 5 geschafft. Unsere Fünftklässler sind angekommen – nun beginnt der nächste wichtige Schritt:

Aus vielen einzelnen Schülerinnen und Schülern wird eine Klasse. Wir freuen uns darauf, sie auf diesem Weg weiter zu begleiten.