Schuljahr 2026/2027

Ein Tag in Potsdam – unterwegs mit unserer DaZ-Gruppe

08.09.2026. Heute tauschte unsere DaZ-Gruppe das Klassenzimmer gegen einen ganzen Tag in Potsdam. Gemeinsam wollten wir die Stadt entdecken, neue Orte kennenlernen und Deutsch einmal außerhalb der Schule erleben.

Unser Tag begann im Park Sanssouci. Bei schönem Spätsommerwetter spazierten wir durch die weitläufige Parkanlage mit ihren Terrassen, Brunnen und dem berühmten Schloss. Schon der Name passte zu unserem Ausflug: „Sanssouci" bedeutet auf Französisch „ohne Sorge".

Unterwegs begegneten uns immer wieder kleine Geschichten aus der Vergangenheit. Besonders interessant war die Geschichte vom „Kartoffelkönig" Friedrich II. Er förderte den Kartoffelanbau in Preußen. Bis heute legen Besucher deshalb Kartoffeln auf sein Grab in Sanssouci.

Auch an der Historischen Mühle hörten wir eine ungewöhnliche Geschichte. Der König soll sich über das Klappern der Mühle geärgert haben. Doch der Müller ließ sich nicht einschüchtern und berief sich auf sein Recht. Eine schöne Erinnerung daran, dass auch ein König nicht einfach alles bestimmen kann.

Ganz entkommen konnten wir der Schule in Potsdam allerdings nicht. Preußen spielte nämlich auch für die Entwicklung des Schulwesens eine wichtige Rolle. Schon 1717 führte Friedrich Wilhelm I. die allgemeine Schulpflicht ein, und unter Friedrich II. wurde das Schulwesen weiter geregelt. Kinder sollten lesen, schreiben und rechnen lernen. Ordnung, Disziplin und regelmäßiger Schulbesuch gehörten natürlich auch dazu. Einige Dinge ändern sich eben langsamer als andere. So führte uns unser Ausflug zwar aus dem Klassenzimmer – die Geschichte der Schule holte uns in Potsdam trotzdem wieder ein.

Nach Sanssouci führte unser Weg weiter durch Potsdam. Wir erkundeten die Innenstadt und schließlich das Holländische Viertel. Mit seinen roten Backsteinhäusern, kleinen Straßen, Geschäften und Cafés hat dieser Teil der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre.

An diesem Tag ging es aber vor allem darum, gemeinsam unterwegs zu sein und eine neue Stadt zu erleben. Wir liefen viele Kilometer, orientierten uns in einer fremden Umgebung, entdeckten Neues und hatten viel Zeit, miteinander zu sprechen.

Für unsere DaZ-Gruppe war der Ausflug gleichzeitig Lernen außerhalb des Klassenzimmers. Deutsch begegnete uns überall: am Bahnhof, auf Schildern, in der Stadt und in Gesprächen. Sprache wurde so nicht zur Schulaufgabe, sondern zu einem ganz normalen Teil unseres gemeinsamen Tages.

Am Abend ging es mit vielen neuen Eindrücken zurück nach Hause. Nach einem langen Tag in Potsdam zeigte sich einmal mehr: Lernen findet nicht nur im Klassenzimmer statt – manchmal muss man dafür einfach losfahren.


DaZ-Gruppe entdeckt Dresden


01.09.2026. Heute hieß es für unsere DaZ-Gruppe: Raus aus dem Klassenzimmer und Dresden entdecken!


Vom Hauptbahnhof aus erkundeten wir die Stadt zu Fuß. Unsere Tour führte uns durch die historische Altstadt mit Frauenkirche, Brühlscher Terrasse, Fürstenzug, Residenzschloss, Semperoper und Zwinger. Dabei gab es viel zu entdecken, spannende Geschichten zu hören und natürlich zahlreiche Gelegenheiten, Deutsch außerhalb des Klassenzimmers zu erleben.


Über die Augustusbrücke ging es anschließend auf die andere Seite der Elbe und weiter in die Dresdner Neustadt. Hier zeigte sich die Stadt plötzlich von einer ganz anderen Seite: bunt, kreativ und lebendig. Besonders beeindruckend waren die fantasievollen Höfe der Kunsthofpassage.


Ein weiterer Höhepunkt war Pfunds Molkerei mit ihren außergewöhnlichen, handbemalten Fliesen. Nach vielen Kilometern zu Fuß, zahlreichen Fotos und jeder Menge neuer Eindrücke machten wir uns schließlich wieder auf den Weg nach Hause.


Der Tag zeigte uns: Deutsch lernt man nicht nur aus Büchern – manchmal ist eine ganze Stadt das beste Klassenzimmer.


Dresden, es war schön!

START 5 – Gemeinsam ankommen, gemeinsam wachsen

Auch in der zweiten Schulwoche stand für unsere neuen 5. Klassen noch nicht einfach „normaler Unterricht“ auf dem Stundenplan. Unser Übergangskonzept START 5 ging in die nächste Runde – denn Ankommen an einer neuen Schule braucht Zeit, gemeinsame Erlebnisse und vor allem Beziehungen.

In dieser Woche wechselten sich Kennenlerntage im Jugendfreizeitzentrum, Anti-Aggressionstraining und intensive Klassenleitertage ab. Jede Klasse bekam dabei bewusst Zeit für sich: zum Kennenlernen, für gemeinsame Herausforderungen und dafür, Schritt für Schritt zu einer echten Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen.

Den gemeinsamen Abschluss bildete unser Teamtag am Mondsee. Hier standen noch einmal Bewegung, Spaß, Vertrauen und das Miteinander aller drei 5. Klassen im Mittelpunkt.

Damit endeten zwei intensive START-5-Wochen. Zwei Wochen, in denen es nicht zuerst um Noten, Hausaufgaben oder Fachunterricht ging, sondern um etwas, das für uns die Grundlage von allem anderen ist: ankommen, sich sicher fühlen, Beziehungen aufbauen und seinen Platz in der neuen Schule finden.

Jetzt kann der Schulalltag beginnen.

START 5 – Die erste Woche ist geschafft!

Unsere neuen Fünftklässler haben ihre erste Schulwoche an der Sekundarschule „August Bebel“ erfolgreich gemeistert – und dabei schon einiges erlebt.

Los ging es mit einem gemeinsamen Kennenlernen auf dem Schulhof. Bei verschiedenen Teamaktionen – vom Kekswettessen bis zu kleinen Herausforderungen – konnten erste Kontakte geknüpft und neue Freundschaften geschlossen werden.

Auch außerhalb der Schule warteten besondere Erlebnisse: Ein abwechslungsreicher Tag im Plastikpark mit dem „Ministerium für Abenteuer“ sorgte für jede Menge Spaß, bevor es beim Klettern im NOVA hoch hinausging. Hier waren Mut, gegenseitige Unterstützung und Vertrauen gefragt.

Am Donnerstag glühten dann vor allem bei den Lehrkräften die Köpfe: Auf Grundlage der Beobachtungen und Erfahrungen der ersten Tage wurden die neuen Klassen zusammengestellt. Am Freitag fand schließlich der erste gemeinsame Klassenleitungstag statt – Zeit, um sich als neue Klasse noch besser kennenzulernen und gemeinsam in den Schulalltag zu starten.

Den perfekten Abschluss der ersten Schulwoche bildete unser Elterngrillen mit Hotdogs. In entspannter Atmosphäre konnten sich Kinder, Eltern und Klassenleitungen begegnen und miteinander ins Gespräch kommen.

Damit ist die erste Etappe von START 5 geschafft. Unsere Fünftklässler sind angekommen – nun beginnt der nächste wichtige Schritt:

Aus vielen einzelnen Schülerinnen und Schülern wird eine Klasse. Wir freuen uns darauf, sie auf diesem Weg weiter zu begleiten.